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 Vorwort

 

Grundlage unseres Verständnisses ist nicht die Arbeit nach einem Integrationskonzept oder Inklusionskonzept, sondern die Arbeit nach dem Konzept für „Gemeinsames Lernen“.

Deshalb sind die Schulprogrammpunkte „Grundlage der schulischen Praxis“ und „Basiskompetenzen“ vorangestellt.

 

Die Ausführungen zum zieldifferenten und zielgleichen Lernen und Lehren im GU erscheinen

unter dem Titel „Gemeinsames Lernen“.

Strukturiert wird dabei in folgende Bereiche:

-        Zielsetzung

-        Umsetzung

-        Personelle/ organisatorische Strukturen

 

Im Kapitel „Individuelle Förderung“ werden die Schwerpunktbereiche:

-        Sprache und Leseförderung

-        Überfachliches Lernen

-        Lernzeit plus

-        Soziales Lernen

-        Berufswahl

ausgeführt.

Die Ausführungen gelten für alle unsere Schülerinnen und Schüler.

 

Die Städtische Hanse-Realschule hat traditionell den Blick auf die einzigartigen Potentiale und Lernbedürfnisse ihrer Schülerinnen und Schüler. Deutlich ist, dass sich aufgrund von individuellen, gesellschaftlichen und schulpolitischen Entwicklungen neue Blickrichtungen und Positionierungen ergeben. Alle Konzeptpunkte werden deshalb erprobt, evaluiert, den Entwicklungen angepasst.

Dabei sind Zusammenarbeit und Wissensaustausch zwischen LehrerInnen, Schulleitung, Eltern, Institutionen und anderen Schulen unbedingt erwünscht.

Gemeinsames Lernen

K

 

Kommunikation 

R

 

 Reflexion 

 

E

 

 Entdecken

 

 

A

 

 Anwendung

 

 T

 

 Teamfähigkeit

 

I

 

Intelligenz

emotional

 V

 

 Verständnis

Ziel: Teilhabe an der lernenden Gemeinschaft durch die Wahrnehmung aller Kinder und Jugendlichen in 

          ihrer Vielfalt.

Umsetzung:

 

-        Die Organisation der Aufnahme findet in Absprache mit dem Schulamt Kreis Kleve, dem Schulamt

         Emmerich und den Eltern/ Erziehungsberechtigten statt.

-        Alle SchülerInnen werden in Klassenverbänden gefördert.

-        Die Förderung ist geprägt durch „so viel Gemeinschaft wie möglich, soviel sonderpädagogische

         Förderung wie nötig“.

-        Differenziertes Lernen am gemeinsamen Gegenstand steht im Vordergrund aller Unterrichtsstunden.

-        RegelschullehrerInnen und SonderschulpädagogInnen führen den Unterricht gemeinsam,

         abwechselnd führend und arbeitsteilig durch je nach Absprache.

-        Leistungsschwächere RegelschülerInnen werden ebenfalls ihrem Förderbedarf entsprechend durch

         das Team betreut.

-        In der Erprobungsstufe führt die Klassenleitung für alle SchülerInnen einen individuellen Diagnose-

         und Förderplan, die FörderschulpädagogInnen formulieren den Bedarf in den Förderplänen für die

         GU SchülerInnen.

-        Separate Einzelförderung findet nur nach Absprache im Team statt.

-        Lebenspraktischer Unterricht kann nach Absprache (Team LuL, Eltern, SchülerIn) den Fachunterricht

         Englisch ersetzen.

 

Personelle / organisatorische Strukturen:

 

-        In einer Klasse bilden KlassenlehrerIn und FörderschulpädagogIn ein Team.

-        Die Anzahl der sonderpädagogischen Stunden richtet sich nach dem festgelegten Förderbedarf.

-        Die Anzahl der Unterrichtsstunden sollte durch möglichst wenige feste Bezugspersonen gegeben

         werden.

-        Das Klassenteam (KlassenlehrerIn, FörderschulpädagogIn, FachlehrerIn) tauscht sich regelmäßig

         aus.

-        IntegrationshelferInnen arbeiten in Absprache möglichst nach dem durch die Schule erstellten

         Konzept (siehe Folgeseite).

-        Eine Zusammenarbeit mit außerschulischen Partnern und dem Förderzentrum Grunewald ist

          integriert.

-        Die Schulleitung informiert mindestens einmal pro Jahr auf der Lehrer- und Schulkonferenz über die

         Arbeit.

-        Die KollegInnen werden bedarfsorientiert fortgebildet.

-        Eine regelmäßige qualitative Evaluation findet in jedem Schuljahr statt, quantitative

         Qualitätsüberprüfung nach Votum.

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