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Konkretisierung des pädagogischen Leitgedankens

I

Unsere Schule legt großen Wert auf eine solide, fachliche Wissensvermittlung, die sich an Standards orientiert und die Voraussetzung für den Start in lebenslanges Lernen bildet. Grundlage hierfür sind die Richtlinien, Kernlehrpläne und Lehrpläne der einzelnen Fächer, die in den schuleigenen Lehrplänen für unsere Schule konkretisiert sind. Angestrebt ist dabei das Nutzen von selbst gesteuertem Lernen: Das soll erreicht werden durch die Betonung des Methodentrainings in der Jahrgangsstufe 5/6, durch die Projektarbeit ab Klasse 7 und das Vermitteln von bestimmten Arbeitstechniken, wie sie im Baustein EVA (eigenverantwortliches Arbeiten / Methodencurriculum) aufgeführt sind.

Der Abbau fachlicher Defizite wird durch Förderempfehlungen und Vereinbarungen für Schüler und Schülerinnen angestrebt. Schwächeren Schülern und Schülerinnen wird in den Klassen 5 und 6 in den Fächern Deutsch, Englisch und Mathematik individuelle Fördermaßnahmen angeboten, die auch Elemente des freien Arbeitens enthalten. Schüler und Schülerinnen mit besonderen Begabungen sollen adäquate Förderung erhalten.

II

In unserer Schule sollen alle gleichberechtigt die Chance haben das Beste aus ihren Anlagen und Möglichkeiten zu entwickeln.

Hierzu gehört eine verlässliche Schullaufbahnbegleitung – beginnend in Klasse 5, verbunden mit einer frühzeitig einsetzenden Berufswahlbegleitung (2. Halbjahr Klasse 8), die auch alternative Möglichkeiten aufzeigt.

In der Jahrgangsstufe 6 wird dies durch eine fundierte Wahl des Neigungsschwerpunktes, in der Jahrgangsstufe 8 durch das Projekt „girl´s day“ und „Kinder begleiten ihre Eltern“ angelegt. In der Jahrgangsstufe 8 und 9 folgen weitere Maßnahmen zur Berufsfindung auch durch eine enge Zusammenarbeit mit dem Arbeitsamt (BIZ, Besuche der Berufsberaterin) und der Stadt (Berufsbildungswerk, Emmericher Runde). Das dreiwöchige Praktikum und das Bewerbertraining am Ende der Klasse 9 rundet dieses Angebot ab. In der Klasse 10 wird der Prozess der Berufsfindung bzw. der weiteren Schullaufbahnplanung durch Einzelberatung abgeschlossen.

Zusätzliche Qualifikationen in den Bereichen Business English, Sanitätsdienst, Streitschlichter und Hauswirtschaft können in den Klassen 9 und 10 durch ein erweitertes Angebot in Arbeitsgemeinschaften erlangt werden. Hierdurch werden neben fachlichen Kompetenzen auch praktische und sozial-personale Kompetenzen entwickelt und gestärkt.

III

Ein wichtiges Erziehungsziel der Realschule Emmerich ist, dass Schüler und Schülerinnen lernen, Verantwortung für sich und andere zu übernehmen.

Das bezieht sich zum einen auf das Lernen im Unterricht (Leistungsbereitschaft, Erfüllen der Pflichten wie z.B. Hausaufgaben u. ä.) und im außerunterrichtlichen Bereich. Die Schülerinnen und Schüler sollen befähigt werden, ihr Lernen zunehmend selbst zu steuern (EVA), und durch ihren Beitrag zum sozialen Miteinander unsere Schule als Haus des Lernens und Lebens zu gestalten.

Soziales Lernen hat in allen Jahrgangsstufen seine Bedeutung und seinen Stellenwert:

Jahrgangsstufe 7/8

Mädchentraining, Antiaggressionstraining für Jungen; erlebnispädagogisch geprägte Klassenfahrt

Jahrgangsstufe 9/10

Schüler/innen aus der Klasse 9 übernehmen Verantwortung für die neuen Klassen 5; Schüler/innen der Klasse 10 helfen als Streitschlichter anderen bei der Überwindung von Streitigkeiten; Schulsanitätsdienst; Meeting Point. Die Ausweitung der Übernahme auch sozialer Verantwortung stärkt das Einzelwesen als tragenden Teil der Gemeinschaft.

IV

Unsere Schule soll geprägt sein durch einen freundlichen und humanen Umgang miteinander, getragen durch Lehrerinnen und Lehrer, die ihre Arbeit, ihre Kolleginnen und Kollegen und die Schülerinnen und Schüler ernst nehmen.

Die Schule soll von allen Beteiligten als Gemeinschaft verstanden werden, die ein gemeinsames Ziel hat und mit der man sich identifizieren kann.  

Weiterhin wird es in dem Ziel deutlich, einen Konsens über Verhalten in dieser Gemeinschaft, zu erreichen und bei Bedarf zu aktualisieren. Auch dieser Konsens über „Regeln und Konsequenzen“ soll geprägt sein von Respekt und Menschlichkeit. 

V

Durch die Grenznähe des Standortes Emmerich ergibt sich für unsere Schule auch eine europäische Sichtweise. Die Pflege von Schüleraustausch zu niederländischen Schulen ist dabei ein Teil, der durch den Fremdsprachenunterricht Niederländisch seinen Schwerpunkt hat. Darüber hinaus wird eine grenzüberschreitende Berufswahl durch das Angebot von Praktikumsstellen im Nachbarland unterstützt. Da einige Kolleginnen und Kollegen in den Niederlanden leben, können sie in vielen Bereichen diesen Gedanken der Grenzüberschreitung tragen und gestalten.

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