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Konzept für den Vertretungsunterricht

Sinnvolles zielgerichtetes Lernen im Unterricht zu ermöglichen ist die Schwerpunktaufgabe von Schule. Deshalb muss dies verlässlich sichergestellt werden.

Dem dient der Unterrichtsplan.

Eine Umorganisation des Unterrichts kann im Alltag nie ausgeschlossen werden.

Durch Erkrankungen, Teilnahme an Fort- und Weiterbildungen, Exkursionen, Klassenfahrten, Projekte fallen

Vertretungsstunden an.

Diese werden wie folgt geregelt.

1.      Ziele

1.1    Die Lernzeit wird optimal genutzt, das selbstständige Arbeiten besonders gefördert.

1.2    Die Lernentwicklung der SchülerInnen wird unterstützt und verbessert.

1.3    Vertretungspläne sichern die Verlässlichkeit von Lernen im Unterricht.

1.4    Das Vertretungskonzept schafft Transparenz und Eindeutigkeit und erweitert die Möglichkeiten

          des Lernens.

1.5    Das Konzept begrenzt die Belastung der Lehrenden.

1.6    Unterrichtsausfall soll durch das Ausschöpfen der Mehrarbeitsressourcen vermieden werden.

 

2.    Grundsätze für Schulleitung und Lehrende

Vertretungsunterricht erfordert ein hohes Maß an Kooperationsbereitschaft und Kollegialität.

2.1   Der Einsatz der LehrerInnen wird durch die Schulleitung festgesetzt.

2.2   Bei der Zuweisung von Vertretungsunterricht wird auf angemessene Belastung geachtet und eine     

         punktuelle Belastungssituation der Lehrkraft berücksichtigt.

2.3   Der Einsatz für Teilzeitkräfte soll – wenn nicht anders abgesprochen – proportional zur Arbeitszeit   

        erfolgen. Besondere Sperrzeiten von Seiten der Lehrkraft sind zu berücksichtigen.

2.4   Schwerbehinderte und denen Gleichgestellte dürfen nur in geringem Maße und nach Absprache

        herangezogen werden.

2.5   Lehramtsanwärter (LAA) können mit bis zu zwei Stunden pro Woche zur Mehrarbeit herangezogen werden, eine darüber

         hinausgehende Vertretung muss mit dem LAA und mit dem Ausbildungsbeauftragten (ABB) abgesprochen werden.

2.6   Bei vorhersehbaren Vertretungen und in anderen Situationen wird die zu vertretende Kraft - wenn

         machbar- Unterrichtsinhalte planen und Materialien bereitstellen, falls keine anderslautende

         Absprache mit der vertretenden Lehrkraft getroffen worden ist.

2.7   Der Vertretungsunterricht findet im Raum der Vertretungskraft statt, falls dort zu diesem Zeitpunkt

         kein anderer Unterricht nach Plan läuft. Bei Kollision kann es zu kollegialen Absprachen kommen,

         die im Sekretariat mitgeteilt werden müssen.

2.8   Die Abrechnung der Mehrarbeit erfolgt nach den Vorgaben. Abrechnungen werden durch die

         Lehrkraft an die Schulleitung gegeben. Die Dokumentation der Vertretungspläne kann dafür

         eingesehen werden. Die Angaben werden durch die Organisationskraft überprüft und dann vom

         Sekretariat weiter bearbeitet.

2.9   Das Konzept soll alle zwei Jahre qualitativ in einer Lehrerkonferenz evaluiert und – wenn notwendig –

         variiert werden. Jede Veränderung wird durch die Schulleitung und den Lehrerrat formuliert und in   

        die Lehrer- und die Schulkonferenz zur Abstimmung gegeben.

 

3.       Grundsätze für SchülerInnen

3.1   Jede unterrichtliche Situation dient dem Lernen.

3.2   Vertretungsunterricht ist Unterricht.

3.3   Jede/r Lernende trägt Verantwortung für seine gute Arbeitshaltung und die Arbeitsatmosphäre der

         Lerngruppe.

3.4   Jeder Schüler/ jede Schülerin liest mehrmals am Tag den Vertretungsplan.

3.5   Das notwendige oder selbstgewählte Fachmaterial wird mitgebracht.

3.6   Gegebene Aufgaben werden gewissenhaft erledigt. Gibt es keine Vorgaben, stellt jeder Schüler,

         jede Schülerin eigenständig Lernaufgaben.

3.7   Jeder Schüler, jede Schülerin bekommt mindestens eine Stammgruppe für die Vertretung im

        Verteiler zugewiesen.

3.8   Das Arbeiten im Verteiler wird in einem DIN 4 Heft nach Vorgabe dokumentiert, selbstevaluiert und

         durch die Lehrkraft abgezeichnet. Nicht abgezeichnete Verteilervertretung gilt als unentschuldigtes

         Fehlen. Die Klassenleitung kontrolliert und entscheidet, ob die Lernzeit nachgeholt werden kann  

         oder als Fehlstunde ohne Entschuldigung auf das Zeugnis kommt.

3.9    Unklarheiten werden im Sekretariat geklärt.

3.10   Sollte zehn Minuten nach Unterrichtsbeginn noch keine Vertretungskraft gekommen sein,      

           muss sich der/die KlassensprecherIn im Sekretariat melden.

 

4.      Information / Kommunikation

4.1    Krankmeldungen der Lehrenden müssen ab 7.20h bis 7.30 Uhr über das Sekretariat 02822-754800

         erfolgen oder vorab über die Rufnummer des Konrektors

4.2    Bei vorhersehbarer Abwesenheit müssen der/die Verantwortliche für den Vertretungsplan und auch

          die betroffenen Klassen rechtzeitig informiert werden.

4.3    Der Vertretungsplan wird an den Haupteingängen, am Infobrett zwischen Verwaltung und Brücke, im

          Lehrerzimmer und im Sekretariat veröffentlicht.

4.4    Der Plan soll möglichst frühzeitig ausgehängt werden.

4.5    Aktuell veränderte Pläne werden gekennzeichnet.

4.6    Der Vertretungsplan erhält alle für die SchülerInnen und LehrerInnen notwendigen organisatorischen

          Informationen.

4.7    Das Sekretariat oder der/ die Verantwortliche für den Plan sind die Anlaufstelle für die Zusendung

          von Arbeitsaufträgen. Besteht die Möglichkeit, der Vertretungskraft das Material in den Ablagen im

          Lehrerzimmer zu hinterlegen oder den KollegInnen direkt zukommen zu lassen, ist dies zu

          bevorzugen.

4.8    Das genutzte Vertretungsmaterial sollte nach der Vertretungsstunde mit einem Nutzungshinweis der

          zu vertretenden Kraft auf den Platz gelegt werden.

4.9    Eine Rückmeldung über den Stundeninhalt der vertretenden Lehrkraft an die zu vertretende Lehrkraft

          nach deren Rückkehr ist hilfreich.

 

5.   Organisationsregelungen

Bei der Aufstellung von Vertretungsplänen gelten die folgenden von Personalsituation und pädagogischen Leitgedanken abhängigen Grundsätze:

5.1    Der Vertretungsunterricht wird, wenn möglich, von einer in der Klasse unterrichtenden Lehrkraft

          erteilt.

          Ist dies nicht möglich wird…

5.2    …der Vertretungsunterricht von einer Lehrkraft erteilt, die das Fach unterrichtet.

          Ist dies nicht möglich wird…

5.3    …der Vertretungsunterricht von einer Lehrkraft erteilt.

          Ist dies nicht möglich, geht…

5.4    die Klasse laut Vertretungsplan in den Verteiler. Das bedeutet, jeder Schüler, jede Schülerin geht in

          seine/ihre zu Beginn eines jeden Schuljahres zugewiesene Stammgruppe. Dabei ist eine

          Dokumentation der Verteilerstunde durch die Klassenleitung oder eine durch die Klassenleitung

          bestimmte Lehrkraft in den jeweiligen Klassenbüchern Pflicht. Im Vertretungsplan wird dies durch

          das Kürzel „VERT“ kenntlich gemacht. Im Klassenbuch erscheint " ind. Arbeiten im Verteiler" und

          das Kürzel.                                                                                                                          

          Es darf pro Doppelstunde immer nur eine Klasse aufgeteilt werden. Ist eine Aufnahme einer

          einzelnen Person absolut nicht möglich, muss der Schüler / die Schülerin in Begleitung eines

          anderen Schülers zur Organisationskraft zurück geschickt werden.   Nur im Sport- und

          Schwimmunterricht muss niemand aufgenommen werden.

          Es kann auch in Einzelfällen sein, dass…

5.5    die Klasse einer älteren Klasse bzw. einer jüngeren Klasse als Lernpartner zugeteilt wird. Die

          partnerschaftliche Lernzeit muss geplant werden und bedarf des Einverständnisses der

          Vertretungskraft.

5.6    In absoluten Ausnahmefällen bzw. Notfällen und nur für kurze Überbrückungszeiten darf ein Lehrer/

          eine Lehrerin zur Betreuung parallel zum eigenen Unterricht eingesetzt werden.

5.7    Bei Langzeitvertretungen sollen alle Vertretungsstunden einer Lerngruppe an höchstens zwei

          Lehrpersonen gegeben werden. Dazu notwendige Stundenplanänderungen und / oder der Einsatz

          von temporären Kräften werden durch die Schulleitung organisiert und mit dem Lehrerrat und den

          Betroffenen abgesprochen.

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